Tagebucheintrag FS21 – Semesterwoche 9

10. Mai 2021

Die 9. Vorlesungswoche startete mit einer Nachholung des Einritzstammes. Nach über drei Semestern konnten sämtliche neu eingeritzten Burschen und drei ehemalige Senioren, der Corona die ihnen gebührenden Blumen spenden. Im Olymp bei festlichen Gelagen verdoppelten wir viertelstündlich unsere Kehlen und sangen aus vollem Hals die Wunschlieder der Geehrten.

Am Samstag startete ein Highlight des 193. Farbensemesters. Früh morgens fuhren 25 Bodaner mit der Ebenalpbahn auf den Berg hinauf für einen Workshop. Die zweitägige Retraite zur wertebasierten Standortbestimmung und Zukunftsgestaltung wurde initiiert und organisiert von unserem AHP Schlatter v/o Hopfe und unserem Vize-AHP Dempfle v/o Nymph. Nach einer Begrüssung im Berggasthaus Ebenalp teilten sich die Anwesenden unter der Leitung von Schmid v/o Hammer in vier Diskussionsgruppen auf, welche weichenstellende Verbindungsthemen ausdiskutierten. Der Hohe Senior und der AHP sind extrem zufrieden mit dem Resultat des sehr konstruktiv geführten Gedankenaustauschs! Das Altherrenpräsidium brachte der Aktivitas die Alt-Bodania und den Bund Akademischer Studentenverbindungen näher, wobei die Begebenheiten mit eindrücklichen Anekdoten bestückt wurden. Am Nachmittag reiste Luterbacher-Mainieri v/o Vadian auf die Ebenalp, um uns die katholische Soziallehre und damit die Bedeutung der Worte «christliche Werte» in unserem Komment zu erläutern. Für das Nachtessen warfen sich sämtliche Bodaner ins Tenue Hochoffiziell und empfingen den Hohen CP Furrer v/o Thalia und das Hohe CC Straumann v/o Vesper. Nach geleisteter Denkarbeit verbrachten wir einen unvergesslichen Abend der üppigsten Zecherei. Am Morgen darauf bereicherte Reschke v/o Don Camillo die brummenden Schädel mit einem wunderschönen Berggottesdienst im Freien. Direkt im Anschluss stellte uns der Hohe CP die Geschichte und Projekte des Schw.StVs vor. Zum Schluss dieses Workshops rekapitulierten wir die gewonnen Erkenntnisse und Veränderungsvorschläge, bevor wir in Windeseile auf das Föhn-bedingt letzte Bähnli pressierten. Wir bedanken uns herzlich beim Altherrenpräsidium, dem aktuellen und dem vorgängigen Senioren, sowie allen Referenten und Gästen für dieses erfolgreiche Wochenende!

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