Tagebucheintrag FS21 – Semesterwoche 11

31. Mai 2021

Auch die zweitletzte Semesterwoche fiel Corona-bedingten «last minute» Änderungen zum Opfer. So musste die von Beginn des Semesters an priorisierte Taufe letzten Endes doch ins Zwischensemester verschoben werden, was überaus schade ist. Um die kulinarischen Bedürfnisse doch noch zu befriedigen, organisierten das Komitee und kurzerhand ein regelrechtes Festmahl auf der Papagei-Terasse. Ähnlich wie am Gourmetabend wurde ein Mehrgangmenu verspeist, jedoch mit zwei grossen Unterschieden. Einerseits wurden wir anstatt von Fuchsen von unserem Wirt Lars bekocht und andererseits durfte auch der Stall mit am Esstisch sitzen. Das Essen war hervorragend – Lars durfte nach monatelangem Kochentzug seinen Künsten freien Lauf lassen. Inklusive Nachschlag schlugen wir uns wohlbekommend die Bäuche voll, sodass es uns fast die Hemdknöpfe wegsprengte, die Gürtel gelockert werden mussten und für das Dessert kaum noch Platz übrig war. Es war in diesem Sinne das letzte Abendmahl des 193. Farbensemesters. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an das Team Papagei Linda und Lars!

Im Anschluss and das Festmahl wurde unserem Brauchtum spontan eine Neuheit beigefügt. Unter den Lachern aller Anwesenden stiegen wir zu einem «kleinen Kommers». Um Trinkscheue der vollen Bäucher etwas entgegenzuwirken, packten wir zu fortgeschrittener Stunde die Bieruhr aus. Für diejenigen, die dieses Gadget nicht kennen: Nach dem Prinzip von Flaschendrehen dreht man am Zeiger der Bieruhr. Derjenige, auf den der Zeiger ausgerichtet ist, darf sich sodann eine Quart in den Rachen spülen. Dies wurde so oft wiederholt bis nicht nur der Zeiger, sondern auch die Wände kreisten um und um!

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