Tagebucheintrag FS21 – Semesterwoche 10

31. Mai 2021

Den Dienstagabend nach dem Workshop verbrachten wir bei einem gemütlichen Stamm. Sogleich versuchten wir die ersten Punkte des Strategie-Wochenendes in die Tat umzusetzen. Am nächsten Tag mussten sowohl einige Burschen wirre Gedankenströme auf wissenschaftliche Arbeiten konzentrieren als auch Fuchsen ihre raren Hirnzellen aufs Lernen einstellen. Deshalb beübten wir den Stall unter anderem damit, den Salon etwas zu belustigen, anstatt wie gewohnt im gefühlten Bierminutentakt Biere zu schmeissen. Beispielsweise führte der Fuchse Giacometti das in der Primarschule eingeübte Theaterstück „Romeo & Julia“ in der Rolle des Romeo auf. Damit hätten wie für die nächste SchwStV-GV auch einen geeigneten Kandidaten für Bühnenauftritte während der ordentlichen GV.

Am Donnerstag trafen wir uns sodann zur Fuchsenrevolution. Dieser altehrwürdige Anlass führte uns Burschen einmal wieder die Süsse des Fuchsenlebens vor Augen. So muss man eigentlich nichts können ausser richtig anzustrophen, zu saufen und ab und zu ein bisschen ruppig zu sein. Den Fuchsen hingegen wurde die grosse Bürde des Burschendaseins aufgezeigt. Obwohl am Nachmittag noch fleissig der Komment studiert wurde, scheiterte dessen Umsetzung gnadenlos. Während der Vorsitz ohne Vertretung BJ’s bestritt, skandierte der Stall „mir haben keinen Fuchsmajor“, da auch der Name des derzeitige Fuchsmajors ohne sein Wissen die Biertafel zierte. Dies zeigt einmal mehr die Relevanz einer soliden Burschifikation und einer strikten Schulung in Sachen Komment!

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